Vorsicht vor Abmahnanwälten!

In Integration

Eine wachsende Zahl von Flüchtlingen bekommt unliebsame Post von Anwälten, die sie nicht kennen. Es geht um teure Abmahnungen wegen angeblicher Verletzung deutscher Gesetze. Der Hintergrund ist: Wer sich im Internet auf Tauschbörsen Filme, zum Beispiel Kinofilme der großen Film­vertriebe herunterlädt, kann diese möglicherweise ungewollt teilen, also an andere Nutzer weiterreichen. Manche Anwaltskanzleien sind darauf spezialisiert, Handy- oder Computernutzer ausfindig zu machen und ihnen Rechnungen über viele Hundert Euro zu schicken. Eine alleinerziehende, mittellose Geflüchtete sollte mehr als 900 Euro an solche Anwälte zahlen. Nur mit Mühe gelang es ihren Anwälten, diese Summe auf rund 300 Euro zu drücken, berichtete das „c’t Magazin“.





Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein größerer Kinofilm kostenlos im Internet angeschaut werden darf. Auch vergeht in Deutschland eine lange Zeit, bis ein neuer Kinofilm im Internet heruntergeladen werden kann. Unser Tipp: Vorsicht mit Apps, die aussehen wie ein normaler Streaming-Client, im Hintergrund aber urheberrechtlich geschützte Dateien rechtswidrig teilen.

Text: chrismon-guter-start.de
Foto: geralt/CC0 Public Domain /pixabay-com

 

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