Viele engagieren sich für den Frieden

In Münster

Akteure aus Zivilgesellschaft und Religionen trafen sich im Rathaus

Münster (SMS) Das Engagement zum Thema Frieden ist für viele Menschen in Münster gelebter Alltag. Das zeigte sich bei einem Treffen, zu dem Oberbürgermeister Markus Lewe in der Rüstkammer des Rathauses 50 Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft und von Religionsgruppen willkommen hieß.

OB Lewe würdigte die große Vielfalt von Aktivitäten in der Friedensarbeit. Diese Vielfalt war Anlass für die Gründung eines städtischen Friedensbüros. Die Teilnehmer machten eine Bestandsaufnahme der Aktivitäten und sprachen über mögliche Kooperationen – sei es, dass man Veranstaltungen gemeinsam plant oder dass man die Kräfte bündelt, um ein Thema in konzertierter Aktion anzupacken. Das Treffen bot Gelegenheit, darüber nachzudenken und Kontakte zu knüpfen.




Dr. Jens Dechow, Geschäftsführer des Jugend- und Bildungswerkes im Evangelischen Kirchenkreis und Sprecher der Arbeitsgruppe Frieden, zeichnete in einem Referat die politische Willensbildung zur Profilierung Münsters als Stadt des Friedens nach. Sie hat sich im Ratsbeschluss „Frieden durch Dialog“ niedergeschlagen. Der Beschluss sieht neben anderem ein jährliches Treffen „der relevanten Akteure im Handlungsfeld Frieden“ vor, wie es jetzt erstmals stattgefunden hat. Ergebnis des Beschlusses ist außerdem das Friedensbüro bei Münster Marketing, dessen Struktur und Projekte vorgestellt wurden.

Prof. Dr. Norbert Kersting vom Institut für Politikwissenschaft der WWU erläuterte die Notwendigkeit der Friedensarbeit aus gesamtstädtischer Perspektive. Zum Beispiel sei es wichtig, auch das Engagement aus den Stadtteilen anzufragen und zu fördern.

Das Treffen hatte die Arbeitsgruppe Frieden organisiert. Dieser selbstorganisierten Vertretung von Zivilgesellschaft und Religionsgruppen gehören zurzeit an: Dr. Jens Dechow und Sema Kücük für die Religionsgemeinschaften, Dr. Dieter Kinkelbur und Mark Dingerkus als Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Rena Ronge vom Friedensbüro. Die Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig und will 2018 zur „zweiten Münsteraner Friedenskonvokation“ einladen.

Foto& Text: Presseamt Münster

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