Rassismus auf der Spur in Münster

In Münster

Vortrag und Diskussion am 13. März im Rathaus /

Eröffnung der Wochen gegen Rassismus

Münster (SMS) Wie, wo und gegen wen zeigt sich Rassismus in Münster? Spielt er in der offenen und toleranten Friedensstadt überhaupt eine Rolle? Das ist Thema der Auftaktveranstaltung der „Münsteraner Wochen gegen den Rassismus“ am Montag, 13. März, um 18 Uhr im Festsaal des Rathauses. Als Referent wurde der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani von der Fachhochschule Münster gewonnen. Nach seinem Vortrag sind die Wortmeldungen einer Podiumsrunde und von Besucherinnen und Besuchern gefragt.

„Die Veranstaltung dient als Raum zur Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung. Zugleich setzt die Diskussion ein Zeichen für das weltoffene und demokratische Münster“, so Jochen Köhnke, Dezernent für Migration und interkulturelle Angelegenheiten der Stadt.

„Rassismus ist kein Begriff aus der Mottenkiste. Man kann ihn nicht im Geschichts- und Politikunterricht entsorgen oder als Verfehlung allein von Rechtsextremen und Rechtspopulisten abtun“, ist sich der Vorsitzende des Integrationsrats Dr. Ömer Lütfü Yavuz einig mit Andrea Reckfort, der Leiterin des städtischen Kommunalen Integrationszentrums.




„Rassismus auf der Spur“ hat Prof. El-Mafaalani seinen Vortrag betitelt. Er berichtet, was sein Forschungsprojekt ans Tageslicht gebracht hat. Wo äußert sich im Alltag, in der Arbeitsweise von Institutionen und in gesellschaftlichen Strukturen Rassismus? El-Mafaalani zeigt anhand seiner Forschung unterschiedliche Dimensionen von Rassismus auf und lässt diejenigen zu Wort kommen, die selbst von Rassismus betroffen sind.

Anschließend diskutiert er mit dem Publikum und den Podiumsteilnehmern Christiane Bainski (Landesweite Koordinierungsstelle der Integrationszentren), Jochen Köhnke, Dr. Ömer Lütfü Yavuz und Gifty Wiafe (Cactus Junges Theater). Die Moderation liegt bei Asli Sevindim (WDR).

Gemeinsame Veranstalter des Abends: Integrationsagenturen des Caritasverbandes Münster und des DRK-Landesverbandes, Integrationsrat, Kommunales Integrationszentrum der Stadt (KI), Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten sowie „mobim“ – Mobile Beratung im Regierungsbezirk. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bis 6. März unter Tel. 02 51/4 92-70 92, E-Mail ki-muenster@stadt-muenster.de.

Text und Bild: Presseamt münster

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