Mein Name ist Mimoun Azizi

In Deutschland

Sehr geehrte
Damen und Herren,
mein Name ist Mimoun Azizi .
Beruflich bin als Mediziner, Politik-wissenschaftler und Soziologe aktiv.
Ich lebe seit 40 Jahren in Deutschland und setze mich für Demokratie, Gleichberechtigung und ein friedliches Zusammenleben aller Kulturen in Deutschland ein.

Ich kämpfe gegen religiösen Radikalismus und den aufkeimenden Antisemitismus in der muslimischen Community. Gleichzeitig setze ich mich seit Jahren für die Etablierung einer kultursensiblen Wohlfahrtspflege ein. Ich lehne es ab mit islamischen Dachverbänden zu verhandeln und diesen die Schlüsselposition in den Bereichen der Wohlfahrtspflege und Integration zu überlassen, da sie entweder die Politik der jeweiligen Herkunftsländer fortsetzen oder eine radikale Ideologie vertreten.

Ich plädiere für die Gründung eines Verbandes, der sich zweifelsfrei zu unseren demokratischen Werten bekennt und diese auch im Alltag umsetzt.
Ich fordere von der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland mehr Engagement in den Bereichen Jugendarbeit, Aufbau von Beratungsstellen, psychosoziale Versorgung, sowie im Bereich der Palliativ-Versorgung.
Zusätzlich empfehle ich den Aufbau einer muslimischen Ethikkommission, um Fragen hinsichtlich der Sterbehilfe, Organ-transplantation und Schwangerschafts-abbrüchen bei muslimischen Patientinnen und Patienten adäquat beantworten zu können.

Die muslimischen Gemeinden müssen sich endlich mehr um die Aufklärung in den eigenen Reihen kümmern und offensiv eine demokratische Sozialisation ihrer Gemeindemitglieder fördern.
Ich beteilige mich an der Ausbildung von muslimischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern und fordere auch hier mehr Engagement seitens der Muslime.

Ich lehne die dogmatisch und nationalistisch bzw. islamistisch aus-gerichteten islamischen Dachverbände ab und kritisiere die deutsche Bundesregierung für ihre Kooperation mit eben diesen Verbänden scharf. Es kann nicht sein, dass Verbände, die nur für eine Minderheit der Muslime sprechen, von der deutschen Politik als alleinige Ansprechpartner in den interkulturellen Dialog eingebunden werden. Das muss nun endlich enden!

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