Editorial. Alles ist fremd

In Münster

Liebe Leserin, lieber Leser!
Alles ist fremd!
Das ist der erste Eindruck eines Flüchtlingskinds, das nach Münster ankommt. Andere Sprache, anderes Essen und andere Sitten und Gebräuche. Es scheint ein vorprogrammierter schwerer Start in einem fremden Land zu werden.
Wie wären das Leben dieser Kinder und ihrer Eltern ohne die selbstlose Hilfe mehrerer Ehrenamtlicher, die sich täglich engagieren, um diesen Menschen das Leben erträglicher zu machen oder sogar angenehmer zu gestalten.
Ehrenamtliche wie Mitglieder des Bürgerforum in Wolbeck und die Mitinhaberin der Buchhandlung Buchfink, die für dutzende Kinder einen Leseabend erfolgreich veranstaltet hat, um ein Stück Normalität und Freude zu geben.
Die Münsteranerin Katharina Koch, die das deutsch-arabische Infoheft für Flüchtlinge erstellte und genau auf wichtige Fragen bezüglich Nahrung und Lebensmitteln Klarheit zu schaffen. Viele Betreuer schätzen diese Arbeit und nützen das Infoheft auch, um den Wortschatz der Ankömmlinge zu erweitern.
In dieser Ausgabe erfahren Sie noch mehr von anderen Vereinen, die großes leisten und Initiativen, die Flagge gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit zeigen und damit alle unseren Respekt verdienen.
Für seine Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten und auch für das Engagement in der Flüchtlingskrise in Jordanien, wurde der jordanische König Abdullah II in Münster mit dem Preis des westfälischen Friedens geehrt. Eine Geste, die eine klare Botschaft an alle sendet. Mohamed Boulouh

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