Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind

In Familie

Handys sind zum ständigen Begleiter im Alltag geworden. Was bedeutet dies für das Miteinander? Besonders dann, wenn Eltern sich mehr mit dem Mobiltelefon als mit den Kindern beschäftigen.
Kleine Kinder aber brauchen die Sicherheit, dass ihre Eltern für sie da sind. Sie wollen Aufmerksamkeit, Blickkontakt, Ansprache und Zuwendung, denn sie können noch nicht einordnen, dass sich das Gespräch oder auch die Mimik der per Smartphone Kommunizierenden nicht an sie richtet. Darauf macht jetzt die Plakataktion „Sprechen Sie lieber mit Ihrem Kind“ aufmerksam. Sie wurde vom Netzwerk „Frühe Hilfen“ ins Leben gerufen.




„Mit der Kampagne möchte die Stadt Münster Mütter und Väter für das Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen“, sagt Anna Pohl, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. Sie stellte jetzt mit Iris Bäumer (l.) vom Jugendamt die Plakate mit der Botschaft an die Erziehenden vor, die aktuell an 125 Bushaltestellen zu sehen sind. Zusätzlich wurden Poster und Postkarten an Kinderarztpraxen, Kindertages-einrichtungen und Familienbildungsstätten verteilt.

Text und Bild: Preseamt Münster

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