Kitas, Schulen und Eltern in Hiltrup: Gemeinsam Bildung gestalten

In Bildung

Projekt Erziehungs- und Bildungspartnerschaften geht in die dritte Runde

Münster (SMS) In Hiltrup gehen die städtische Kita Wielerort, die evangelische Kita Hiltrup, die Paul-Gerhardt-Schule einschließlich des Offenen Ganztags der Schule (OGS) Erziehungs- und Bildungspartnerschaften ein. Im Schulterschluss mit Eltern mit und ohne Migrationsvorgeschichte wollen sie mehr Chancengerechtigkeit für alle Kinder herstellen.

“In der Bildungsbiographie von Kindern sind die Übergänge von großer Bedeutung. Das Projekt hat den ersten wichtigen Übergang, den von der Kita zur Grundschule, im Blick”, so Gülay Lemmen vom Kommunalen Integrationszentrum Münster.

Hiltrup ist nach Nienberge und Wolbeck der dritte Stadtteil, in dem das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Erziehungs- und Bildungspartnerschaften initiiert und begleitet. Kitas, Schulen, OGS und weitere Akteure vor Ort schließen sich kurz und suchen gemeinsam die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Astrid Bühl, die Leiterin der Paul-Gerhardt-Schule: “Die Frage, wie wir alle Eltern besser erreichen können, ist für unsere Arbeit sehr wichtig.” Denn nur wenn alle – Kita, Schule und Eltern – gemeinsam Bildung gestalten, können sie jedem Kind die bestmögliche Startchance für seinen Bildungsverlauf bieten.



Zum Auftakt des einjährigen Projekts trafen sich Vertreterinnen der Kitas, der Grundschule und der OGS in der Paul-Gerhardt-Schule. Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt hob die Bedeutung des Vorhabens für die Bildungseinrichtungen und die Familien im Stadtteil hervor.

Die am Projekt Beteiligten werden im Lauf des Jahres auch Qualifizierungen besuchen. Den Auftakt bildete das Thema “Diversitätssensibles Arbeiten in Kita und Schule”, das die Vielfalt in der kulturellen, sozialen, ethnischen und weltanschaulichen Herkunft der Kinder berücksichtigt. Von dieser Vielfalt zu wissen, ist wichtig, so der interkulturelle Trainer Dr. Mohammad Heidari (Köln). “Doch Wissen ist nicht Können”, betonte Heidari und gab praxisorientierte Tipps, wie der Umgang mit Vielfalt zu chancengerechteren Bildungslaufbahnen führen kann.

Foto:
Treffen des Projektes Erziehungs- und Bildungspartnerschaften in Hiltrup.

Presseamt Münster

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