“Faces” führt Gesichter und Menschen zusammen

In Integration, Münster

Münster (SMS) Wer ein Foto von seinem Gesicht mit zwei anderen Gesichtern zu einem “Multiporträt” kombiniert, stellt mit Blick auf das dabei entstehende neue Gesicht fest: Die eigene genetische Konstellation, die Nationalität, das individuelle Erscheinungsbild und sogar das Geschlecht sind das Ergebnis von Zufällen und letztlich überhaupt nicht so wichtig. Der Fotograf Andreas Löchte zeigt das mit seinen Multiporträts im Projekt “Faces”. Es dient ihm zur fotografischen Auseinandersetzung mit Integration. Die Ergebnisse zeigt er in Ausstellungen als Appell für mehr Toleranz. Dabei zusammengekommene Spenden überreichte Löchte (Bild, rechts) jetzt im Familienhaus am Universitätsklinikum Münster an Monika Schlattmann (2.v.r.).

Die Zuwendung ermöglichte Fatima Ektiari, dort einige Wochen lang zu übernachten, um ihrem Sohn während eines Klinikaufenthalts beizustehen. Den Kontakt zwischen Fotograf, Familienhaus und der in Süddeutschland lebenden afghanischen Mutter hatten Andrea Reckfort (2.v.l.) vom Kommunalen Integrationszentrum und Nicole Ketteler vom städtischen Sozialdienst für Flüchtlinge hergestellt. Bei der Spendenübergabe begegneten sich erstmals alle von Angesicht zu Angesicht.

Foto: Presseamt Münster.

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